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Powerfood fürs Büro: Wie Sie im Job kulinarisch auftanken

In der Hektik des Arbeitsalltags kommt eins häufig zu kurz: die eigene Gesundheit. Das fängt bei der Ernährung an: In der oft verspäteten Mittagspause geht es vor allem darum, in möglichst kurzer Zeit den Magen zu füllen. Doch Heißhunger bewirkt, dass wir zu schnell, zu viel und oft das Falsche essen. Das ist weder gesund, noch ist man lange Zeit satt von Brötchen, Fast Food und Co. Kopfarbeit braucht Powerfood!

Mit Powerfood sind alle Lebensmittel gemeint, die getreu dem Namen tatsächlich auch Power geben - und zwar langfristig. Das geht gleich mit dem Frühstück los. Statt zu Brot oder Brötchen aus Weißmehl sollte man lieber zum Vollkornbrot oder zum Müsli greifen. Getreide wie z. B. Haferflocken enthalten komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Damit bringt man nicht nur seine Gehirnzellen auf Trab, sondern weckt auch seine verschlafenen Muskeln. Außerdem machen sie lange satt. Bei fertigem Müsli ist es ratsam, auf den Zuckergehalt zu achten. Setzen Sie auf zuckerfreie Sorten oder stellen Sie sich Ihr Müsli einfach selbst zusammen.


Energiereicher Knabbergenuss


Für einen Energiekick zwischendurch wird gerne der Schokoriegel aus der Schublade geholt. Die gesündere Alternative und echte Nervennahrung sind Nüsse und Samen. Essenzielle Fettsäuren, Zink, Vitamin E und B-Vitamine geben dem Hirn einen ordentlichen Schubs in die richtige Richtung. Allerdings sind die Kraftpakete sehr energiereich: Zwei bis drei Esslöffel pro Tag sind ein guter Richtwert für Figurbewusste.


Wem bei Nüssen und Samen die Süße fehlt, der ist mit Trockenfrüchten gut beraten. Der Klassiker ist dabei das gute alte Studentenfutter. Aber Achtung: Fertige Mischungen enthalten häufig zugesetzten Zucker, der den gesunden Knabberspaß trübt.


Brainfood am Mittag


Die Mittagspause ist bestens geeignet, um seine Energiereserven wieder aufzufüllen. Doch schweres, deftiges Essen ist dafür ungeeignet. Es macht zwar satt, aber auch träge, denn unsere Verdauungsorgane müssen auf Hochtouren arbeiten, während das Gehirn auf Sparflamme umschaltet. Leichte Gerichte oder Salate sind deshalb das bessere Futter für unsere Gehirnzellen.


Powerfood schließt auch Getränke mit ein. Wasser oder Kräutertees sind hier die optimale Wahl, um der Dehydrierung entgegenzuwirken. Mindestens zwei Liter pro Tag sollten es sein. Das wiederum garantiert unsere Leistungsfähigkeit.



Superfood vs. Powerfood


Superfoods“ sind derzeit modern und im wahrsten Sinne in aller Munde. Sie haben häufig besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine und versprechen über den Energie-Kick hinaus positive Eigenschaften für Körper und Geist. Die Goji-Beere ist dafür ein gutes Beispiel. Sie enthält viel Vitamin C und andere Antioxidantien. Einige Superfoods zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen aus. Maca-Pulver birgt bspw. eine gute Portion Kalzium, Eisen und Jod in sich. Auch Chiasamen mit ihren wertvollen Fettsäuren zählen zu den Superfoods.


Aber warum in die Ferne schweifen? Auch hierzulande gibt es etliche Erzeugnisse, die man durchaus in die Kategorie Superfoods stecken kann. Brokkoli, Heidelbeeren und Paprika stärken unser Immunsystem. Tomaten senken das Risiko von Herzerkrankungen. Äpfel haben eine antioxidante Wirkung.


Heimisches Superfood


Unsere heimischen Lebensmittel können es durchaus mit den Exoten aufnehmen. Rotkohl, Sauerkirschen und Heidelbeeren dürfen sich mit der nicht gerade preisgünstigen Acai-Beere messen, was ihren Vitamin- und Mineralstoffgehalt betrifft. Schwarze Johannisbeeren oder Brombeeren sind eine gute heimische Alternative zu den chinesischen Goji-Beeren. Und statt zu Chiasamen kann man zu Leinsamen greifen.



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